Flaggen der 12 Kolonien

Twelve Colonies

Spielphilosophie

Einleitung
Hintergrund
Ambiente
Charaktere
Kleidung & Ausrüstung
Umgang untereinander
Härtegrad
Regelwerk
Alkohol/Drogen

Einleitung

Was ist das Ziel von BSG-Cons? Was ist der Spielinhalt? Welche Atmosphäre herrscht vor? Diese Fragen stellen sich natürlich alle Spieler, die überlegen sich für eine BSG-Con anzumelden. Wir glauben dass es sehr wichtig ist, vor einer Veranstaltung klar zu sagen was die Spieler erwartet, was sie nicht erwartet, aber auch was die Organisatoren von den Spielern erwarten bzw. nicht erwarten. Bei Fragen steht euch die Simulationsleitung unter der Emailadresse sim@twelve-colonies.de oder im Forum unter http://forum.twelve-colonies.de gerne zur Verfügung.

Hintergrund

Die Twelve Colonies Con 2 "Limits of Control" spielte exakt zum Zeitpunkt, an dem die 12 Kolonien von den Cylonen angegriffen und die Menschen zur Flucht gezwungen werden. Die Twelve Colonies Con 3 "Nothing left to lose" schloss nahtlos an die TC2 an. Den Spielern - einer bunten Mischung aus Militärs und Zivilisten - gelang es, ein FTL-fähiges Schiff (die Fregatte CFD Iason) zu finden und Picon damit zu verlassen. Allerdings weiß niemand, wohin sie der Blindsprung geführt hat...

Wir spielen so weit wie möglich nach "Canon", das heißt wir halten uns eng an das, was wir aus dem Fernsehen kennen um dasselbe "Feeling" zu vermitteln. Allerdings können und wollen wir die Serie nicht 1:1 nachspielen, auf Twelve Colonies Cons wird also niemals die Galactica, die Pegasus oder ein anderes Schiff aus der Ragtag-Flotte auftauchen. Wie es mit der Iason und ihrer Besatzung weitergeht, das ist das Geheimnis der Spielleitung.

Ambiente

Der Spielort für die CFD Iason bringt das Gefühl an Bord einer Fregatte der Colonial Fleet zu sein unserer Meinung nach hervorragend rüber, aber man sollte grundsätzlich keine Ansprüche an perfektes Ambiente stellen. Gute Ausstattung ist stets mit hohen Kosten und viel Zeit zum Basteln verbunden. Dementsprechend muss der Fundus erst aus den Conbeiträgen finanziert und aufgebaut werden. Deshalb freut sich die Orga auch über Mitspieler, die tatkräftig mithelfen und selbst Gegenständen basteln und mitbringen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die bereits so viel an Kulissen gebaut und Requisiten geliehen oder sogar gespendet haben!

Charaktere

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Charakteren: Militärs und Zivilisten. Bei den Militärs gibt es noch die Untergruppen "Marines", "Piloten", "Deckhand" und "Stabsdienst". Jede Art hat einen anderen Schwerpunkt. Bei den Militärs ist es das Gruppenspiel, das Ballern mit NERF-Waffen, das Fliegen am Computer, die Wartung/Reparatur von Schiffssystemen, die Organisation des Dienstbetriebs, uvm. Zivilisten haben je nach Hintergrund ganz unterschiedliche Schwerpunkte, je nachdem ob es sich um einen Politiker, Geistlichen, Wissenschaftler, Juristen, Arzt, eine Grundschullehrerin, eine Dealerin oder etwas anderes handelt.

Alle eingereichten Charaktere werden von der Simulationsleitung auf Powerlevel und Kompatibilität mit dem BSG-Hintergrund überprüft und gegebenenfalls in Absprache mit dem Spieler angepasst.

Kleidung & Ausrüstung

Die Kleidung für zivile Charaktere orientiert sich an der Jetztzeit. Demzufolge tragen die Charaktere, was sie zum Zeitpunkt der Flucht gerade am Leib hatten. Die Kleidung von militärischen Charakteren muss einen gewissen Mindeststandard erfüllen. Dies ist im Kleidungs- und Ausrüstungs-Guide genauer erläutert.

An Waffen sind auf Grund des deutschen Waffengesetzes (Stichwort "Anscheinswaffe") nur neonfarbene NERF-Spielzeugwaffen zugelassen.

Umgang untereinander

Ein Teil der Teilnehmer der Con stellt wie gesagt Angehörige der Colonial Forces dar. Dies ist eine militärische Organisation, sehr ähnlich der US Army bzw. US Navy. Der Ton kann rau sein und es kann auch hin und wieder mal zu einer Schlägerei kommen. Ein anderer Teil der Teilnehmer spielt Zivilisten in allen ihren Facetten. Das Spiel lebt zum Teil sicher auch vom ständigen Konflikt zwischen den Zivilisten und dem Militär. Es ist aber genauso Teil des Spiels, ein Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Gruppen herzustellen. Es wäre schade für das Spiel, wenn das Gleichgewicht kippen und eine Seite dominieren würde.

Männer und Frauen sind im BSG-Universum absolut gleichberechtigt. Die sanitären Anlagen sind (entgegen der Serie) trotzdem nach Geschlechtern getrennt.

Härtegrad

"Härte" kann unterschiedliche Formen haben, zum einen physische Härte wie widriges Wetter (z.B. Regen, Kälte, Hitze), körperliche Anstrengung (z.B. lange Wanderungen, Tragen schwerer Ausrüstung), Schlafmangel. Zum anderen psychische Härte wie zum Beispiel Stress in jeder Form, IT-Extremsituationen, Darstellung von Gewalt, das Treffen von (IT) schweren Entscheidungen, moralische oder religiöse Dilemmata, Verwirrung, Unterdrückung, sinnlose Befehle, verstörende Ereignisse oder einfach nur emotional intensives Spiel.

Für alle gilt: (virtuelle) Bedrohungslagen oder der - im Gegensatz zu anderen Genres wesentlich wahrscheinlichere - Verlust des Spiel-Charakters sind fester Bestandteil des Spiels. Die Simulationsleitung empfiehlt daher jedem Teilnehmer, vor der Con einen Zweitcharakter abzusprechen!

Aber alles hat seine Grenzen. Weder spielen wir Bundeswehr noch Bootcamp noch spielen wir einen Horrorfilm nach sondern wir SPIELEN immernoch ein SPIEL, das zwar anstrengend sein kann, aber grundsätzlich Spaß machen soll. Das bedeutet, dass sich die Spielleitung ihrer Verantwortung für die körperliche und geistige Gesundheit der Veranstaltungsteilnehmer bewusst ist. Das bedeutet, die SL wird nur so weit gehen, wie sie etwas einem Spieler (nicht Charakter!) abverlangen kann. Jeder sollte sich seiner eigenen Grenzen möglichst bewusst sein und Überanstrengung vermeiden, zum Beispiel durch vorherige Absprachen (Angabe auf der Anmeldung) oder während des Spiels (Mitteilung an die SL bzw. die Mitspieler).

Die absoluten Grenzen: Brutale Gewaltdarstellungen und Darstellung sexueller Gewalt lehnen wir rigoros ab und dies sind für uns Gründe, Spieler ohne weitere Diskussion von der Veranstaltung auszuschließen. Es wird vor Time-Out immer Zeit für genügend ununterbrochenen Schlaf geben, um eine sichere Heimreise der Teilnehmer zu gewährleisten. Es werden immer Essen und Getränke in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung gestellt. Wir versuchen auf jeder Con einen Outtime-Bereich (zum Beispiel SL-Zimmer, manchmal auch Küche) einzurichten, in den man sich zurückziehen kann, wenn man eine Auszeit vom Spiel braucht. Dies ist jedoch plotbedingt nicht immer möglich.

Regelwerk

Wir spielen nach dem aktuellen Twelve Colonies Regelwerk 2.0 und wir gehen davon aus, dass es jedem Teilnehmer bekannt ist.

Alkohol/Drogen

Es wird kein Verbot von Alkoholika auf den Cons geben. Aber wir bitten darum, Alkohol - wenn überhaupt - im vernünftigen Umfang zu genießen. Das heißt zum Beispiel: zwei Bier sind okay, eine Flasche Vodka nicht. Alkoholisierte (dazu zählt auch Restalkohol) Spieler erhalten Kampfverbot. Drogen sind grundsätzlich verboten. Teilnehmer, die mit Drogen erwischt werden, werden sofort von der Veranstaltung ausgeschlossen, erhalten zeitlich unbegrenztes Spielverbot und eine Anzeige bei der Polizei.