Neuigkeiten

Danke an alle Spieler und Helfer! Wir sehen uns 2018!

Spielhilfen

Jörg · 4190

Jörg

  • Administrator
  • Colonial Citizen
  • *****
    • Beiträge: 966
  • God of Kobol
    • Profil anzeigen
am: 27. Mai 2010, 23:28:31
Hallo zusammen,

da von Zeit zu Zeit Fragen auftauchen, wie Situationen im Spiel "richtig" gehandhabt werden sollten, Hintergrundinfos benötigt werden oder sonst einfach Fragen zum Spiel auftauchen, werden wir (die SL) diese Dinge in diesem Thread zusammentragen. Fragen hierzu könnt ihr per PN oder Email an Anne, Stefan oder mich richten.

Eure Spielleitung
Anne, Jörg und Stefan
« Letzte Änderung: 27. Mai 2010, 23:32:10 von Jörg »

SL
TC HQ
Cpt. Ulysses Harrison
Commander Air Group, Second Officer
CFD Iason


Jörg

  • Administrator
  • Colonial Citizen
  • *****
    • Beiträge: 966
  • God of Kobol
    • Profil anzeigen
Antwort #1 am: 27. Mai 2010, 23:31:47
Die allgemeine Frage lautete "Wer hat wem im Militär etwas zu sagen?" In Anlehnung an die Bundeswehr hat die SL mit Hilfe einiger Spieler folgenden Leitfaden zusammengestellt, an dem man sich orientieren kann:



****************************************************************************************************************


Koloniales Soldatengesetz
Die Vorgesetztenverordnung der Colonial Forces

§1. Vorgesetzter aufgrund besonderer Anordnung
Ist wer:  Jeder, unter dessen Befehl der Soldat gestellt wird.
Gilt wann:  im Dienst
Gilt wo:  überall

Bsp. 1: CO befiehlt PFC Thompson, eine Gruppe Marines (PFC und niedriger) zu führen. Obwohl die andren PFC eigentlich  den gleichen Dienstgrad haben, müssen sie nun für die Dauer des Auftrages die Befehle von PFC Thompson befolgen.
Bsp. 2: Eine Viper Staffel muss getrennt werden. Der Staffelführer ist LT, der Rest der Staffel LT jg.. Der Staffelführer befiehlt einem LT jg., die zweite Hälfte der Staffel zu führen, bis er sie wieder übernimmt.
Bsp. 3 : Ein Crewman Specialist wird als Fahrlehrer eingesetzt. Er erklärt sich gegenüber einem Lieutenant als vorgesetzt im Rahmen der Fahrausbildung.
Bsp. 4 : Ein Gunnery Sergeant übenimmt eine Sonderausbildung von Offizieren.



§2. Vorgesetzter mit besonderem Aufgabenbereich
Ist wer: zum Beispiel Pilot gegenüber ECO, Wachdienst,  Medizin, ähnlicher Sonderdienst
Gilt wann: Vorgesetzter im Dienst, Befehlsempfänger immer
Gilt wo: überall

Bsp. 1: Marine PFC bewacht Waffenschrank und weist einen Leutnant ohne Genehmigung an, den Raum zu verlassen.
Bsp. 2: Der Medizinische Leiter einer Dienstelle (Captain) stellt beim Kommandeur der Dienststelle (Colonel)  eine ansteckende Krankheit fest und befiehlt diesem, sich zur Genesung Dienstfrei zu nehmen.



§3. Der unmittelbare Vorgesetzte
Ist wer: der jeweilige Gruppenführer, Zugführer, Kompaniechef, Staffelführer,  CAG,  XO, CO
Gilt wann: immer
Gilt wo: überall

Bsp. 1: Marine GySgt. gegenüber seinem Team bestehend aus Sgt., Corporal, PFC, ect.
Bsp. 2: Der Commander eines Kampfsterns gegenüber allen Soldaten auf seinem Kampfstern



§4. Vorgesetzter aufgrund des Dienstgrades
Ist wer: Der Angehörige einer höheren Dienstgradgruppe, unabhängig vom Truppenteil! (Fleet/Marines)
Gilt wann: immer
Gilt wo: überall

Es gibt folgende Dienstgradgruppen:

Admirals
Senior Officers (Commander, Colonel, Lt. Colonel)
Junior Officers (Major, Captain, Lieutenant, Lieutenant JG, Ensign)
Warrant Officer
NCOs (MCPO/SgtMaj, CPO/GySgt, PO1/SSgt, PO2/Sgt)
Enlisted (Specialist/Cpl, Crewman/PFC, Crewman Recruit/Pvt)


§5. Vorgesetzter aufgrund eigener Erklärung
Ist wer: Jeder NCO oder höher, der sich zum Vorgesetzten erklärt, immer nur gegenüber gleichen oder niederen Dienstgraden.
Gilt wann: immer, in Notlagen, für die Dauer der Notlage
Gilt wo: überall

Grundsätzlich gilt: Truppengattungsübergreifend sollte auf den Rat des Höchsten noch verbliebenen Mitglieds der lagebezogenen wichtigeren Truppengattung (Feuerkampf = Marines / Raumkampf = Flotte) Rücksicht genommen werden!

Bsp. 1 : Verkehrsunfall in Caprica City, ein GySgt. Ist Zeuge und beschließt zu helfen, da der Rettungsdienst möglicherweise zu spät kommen könnte. Er erkennt in der Nähe eine Gruppe Soldaten, die nach Dienst feiern wollten (Alles Specialists und ein Petty Officer). Er erklärt sich ihnen Vorgesetzt und befiehlt ihnen, ihm bei der Rettung zur Hand zu gehen.
Bsp. 2: Bei einer groß angelegten Luftlandeoperation wird bereits im Feindesland der Raptor abgeschossen. Der Kommandierende Offizier der Marines starb bei dem Aufschlag. Der Pilot erklärt sich den Marines vorgesetzt und beschließt  sich zu Fuß in Richtung Landezone zu bewegen (gemäß Auftragsbefehl). Er überlässt den Marines aufgrund mangelnder Bodenkampferfahrung aber die Vorgehensweise.
Bsp. 2B: Der Pilot erklärt sich vorgesetzt und entscheidet sich auf Rettung zu warten und die Mission nicht weiter auszuführen, obwohl die Landezone nur wenige Stunden entfernt ist. Die Marines müssen gehorchen, der Pilot muss aber mit Disziplinaren Folgen rechen, da sein Verhalten nicht den Einsatzbefehlen entsprach.
Bsp. 2C: Der Raptor stürzte aufgrund eines Triebwerksschaden schon kurz nach dem Start ab, der Pilot erklärt sich vorgesetzt und entscheidet, sich zurück zur Basis zu begeben, da eine Teilnahme an der Luftlandoperation zu Fuß nicht mehr durchführbar wäre. Die Marines widersetzen sich diesem Befehl und rücken in Richtung Feindesland vor. Die Marines müssen mit Disziplinaren Folgen rechnen.
Bsp. 2D: Der Marine Captain überlebt und erklärt sich dem Piloten zum Vorgesetzten. Er entscheidet wie vorgegangen wird (Siehe 2, 2A,2B,2C)



SL
TC HQ
Cpt. Ulysses Harrison
Commander Air Group, Second Officer
CFD Iason


Anne

  • Administrator
  • Colonial Citizen
  • *****
    • Beiträge: 1.758
  • We are here to defend democracy,not to practise it
    • Profil anzeigen
Antwort #2 am: 17. Februar 2011, 14:24:04
Noch eine weitere Spielhilfe für den allg. Truppendienst freundlich zur Verfügung gestellt von unserem LT Robert Hayes.

Militärische Grundlagen für das Spiel?

Vorwort der SIM:
Der folgende Text stellt keine allgemeine Regel dar, sondern soll dazu anregen sich selbst Gedanken
über das militärische Spiel zu machen. Gerade wer ansonsten keinerlei Erfahrungen mit mil. Gebräuchen
und Strukturen hat, mag darin eine hilfreiche Unterstützung sehen.

---

Vorweg, ich will keine Dienstvorschrift, Weisung oder Sonstiges einführen. Ich möchte hier nur
ein paar inhaltliche Tipps und Anregungen geben, was zum Spielen eines militärisch orientierten
Charakters wichtig sein könnte, und worüber man sich vielleicht einmal Gedanken machen kann.
Ich rege an, dass sich jeder daran beteiligt, denn ich schließe nicht aus, beim Schreiben einiges
vergessen zu haben, was ich einbringen wollte. Wie gesagt, teilweise sind es Erfahrungswerte von
der BW(Bundeswehr), teilweise sind es private Vorstellungen oder idealisierte Bilder.


Es gibt einiges, das mir auf TC 2 aufgefallen ist. Oftmals Kleinigkeiten, die man sehr leicht verbessern
kann.

1: Militärischer Gruß (Salutieren).

Grundsätzlich grüßt man einen Vorgesetzten beim ersten Treffen am Tag.
Wenn man sich nicht mehr sicher ist, ob man schon gegrüßt hat, dann eben
nochmal. Solltet ihr eurem Vorgesetzten mehrmals am Tag über den Weg laufen, wiederholt
euren Gruß notfalls, aber tut dies nicht jedes Mal, wenn ihr ihn erneut auf dem Gang trefft.
Man grüßt nicht, wenn man 3 mal durch einen Gang läuft und der Vorgesetzte dort spricht,
jenen direkt 3 mal, der Grüßende hat einen Anspruch auf eine Erwiderung des Grußes,
weswegen der Vorgesetzte sich spätestens beim dritten Mal belästigt fühlen könnte. Man
grüßt auch nicht nach, z.B. wenn man in letzter Sekunde erst merkt, dass man hätte grüßen
sollen/können, man aber fast an der Person vorbei ist. Gerade wenn man in Eile ist, lässt man
es eben. Die wenigsten Vorgesetzten freuen sich, wenn sie sich umdrehen müssen, um den
Gruß zu erwidern. Der militärische Gruß ist ein Zeichen von Respekt und Kameradschaft,
nicht von Unterwürfigkeit.

Gegrüßt wird auch bei Meldungen ( z.B. in einem Dienstzimmer oder ähnlich) oder bei
Flaggenparaden oder bei bestimmten formalen Befehlen.

-Optional: Es bestünde die Möglichkeit, dass Offiziere anders grüßen bei Meldungen
wie enlisted. Leider habe ich da keine genaue Vorstellung wie das beim USMC
abläuft? Die Idee wäre das enlisted (und NCO?) den kurzen Gruß machen und dann
einfache Meldung machen,während Offiziere über die gesamte Meldung hinweg
die Hand oben haben. Wenn daran Interesse bestehen sollte, kann ich das genauer
ausführen. Jedoch denke ich, dass wir darauf verzichten können.

2: Sprachgebrauch

A) Privat

Ein einheitlicher Sprachgebrauch macht viel her. Natürlich können wir nur sehr wenige
Phrasen benutzen, die sich „im Laufe der Zeit“ entwickelt haben, ohne dass es zu
gezwungen wirkt. Die BSG typischen Sätze passen recht gut, vlt. Finden wir noch ein paar
weitere, die man gut einbringen kann? (Typische Eigenarten der Streitkräfte, gerade so
Piloten/Marine Neckereien, die aber „jeder“ kennt)

B) Dienstlich

Hier sollte einfach klar sein, was gemeint ist. Ich denke, das Wichtigste kennen wir aus
der Serie. Das Nato Alphabet (oder das aus der Serie, was aber etwas komplizierter werden könnte) zu kennen wäre toll und wichtig für alle die funken, genauso
wie wir „zwo“ anstelle von „zwei“ sagen sollten. Falls hier noch jemand Ideen hat, her
damit.


3) Funksprache

Auch nur kurz, was ist hier wichtig? „Denken, Drücken, Sprechen“; jede andere Reihenfolge
hat sich als unzweckmäßig erwiesen. Auch wichtig, wenn ihr funkt: Erst das Ziel angeben,
damit jenes zuhört. Beispiel (Es gibt verschiedene Schemen, da wir sehr US - angehaucht
spielen nehme ich teilweise Englische Begriffe.) Ich möchte hier nicht das bekannte
Funkmerkblatt ersetzen oder ähnliches, ist nur nochmal ein Beispiel.

Anbei ein Beispielgespräch, 4 Raptor wurden in einem Asteroidengürtel ausgeschickt, um
Eis/Wasser zu suchen, ein Kampfstern wartet am Rand des Gürtels auf die Rückkehr. Die
Gespräche müssen nicht kalt und eintönig sein. Nur in Krisensituationen, wo alles schnell und
klar sein muss, sollte der Funkverkehr gering gehalten werden.

„CiC, hier Raptor 271, Over“ ;

{Ziel, Absender, Funkende} Die erste Verbindungsaufnahme sollte immer mit diesem Muster
erfolgen, danach kann man sie je nach Lage verkürzen.

„ Raptor 271, hier CiC, hören. Over“ ;

Das CiC teilt dem Raptor mit, dass die Leitung steht.

„CiC, haben Wasservorkommen geortet, erbitten weitere Anweisungen. Over“

Der Raptor verkürzt die Ansprache und gibt seine Meldung ab.

„Raptor 271, senden Sie uns die Koordinaten und kehren Sie zum Schiff zurück. Gute Arbeit
da draußen. Over“;

CiC gibt neue Befehle

„CiC, haben verstanden. Senden Koordinaten und kehren zurück zum Schiff. Holt schon mal
das Ambrosia raus. Out“;

Raptor wiederholt Befehl und beendet das Gespräch.

„Raptor 272, Raptor 273, Raptor 274, hier CiC, over“

Das CiC eröffnet einen Funkkreis an alle angesprochen Raptoren. Die Raptoren antworten in
der angesprochen Reihenfolge. (wichtig, da sonst Chaos)

„Raptor 272 hört. Over“

Verkürzung der Verbindungsaufnahme

„Raptor 273 hört. Over“

„Raptor 274 hört. Over“

„Hier CiC. Alle Einheiten returntobase/RTB[ „Romeo, Tango, Bravo“], Ich widerhole, alles
zurück zur Basis. Over“

„Raptor 272, haben verstanden, RTB, Over“

„Raptor 273, haben verstanden, RTB, Over“

„Raptor 274, haben verstanden, RTB, Over“

„Alle Einheiten, hier CiC, Out.“

Das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie man einen Funkspruch durchführen kann. Wichtig ist
an sich der Anfang mit der ersten Ansprache, sowie das „Over“, damit jeder weiß, wann der andere
fertig ist und der Funkkanal frei ist.

Ach, "over und out" gibt es nicht :-)
Over steht für eine Übergabe des Gespräches: "Ich bin fertig mit reden, du darfst"
Out steht für ein Abschluss des Gesrpäches: "Wir sind fertig, das Gespräch ist vorbei" (keine Antwort nötig)

4)

Auftreten:

Gehorsam:

Ein Militär ist eine große, hoffentlich funktionierende Maschine. Jeder hat eine Aufgabe und
weiß, was zu tun ist. Aber jeder sollte auch wissen, wo die eigenen Grenzen sind. Wenn ein
Marine einen klaren Auftrag von seinem CO hat, wird ihm nur der übergeordnete CO einen
neuen Befehl erteilen können (oder in dessen Auftrag). Kein anderer Offizier hat in diesen
Situationen einzuschreiten; Ausnahmen wären Notfälle oder ähnliches, in denen der Offizier

aber danach Rechenschaft ablegen muss. Was will ich damit sagen, liebe Privats und
Deckhands? Ihr seid das Ende der Nahrungskette. Aber das heißt nicht, dass euch jeder
rumschubsen darf. Warum sollte Lt. Hayes einem Deckhand sagen, er möge sofort Lt. Cain
einen Bericht bringen? Das hat überhaupt nichts mit den Aufgaben eines Deckhands zu tun,
der vlt. grade einen andren Job oder Dienstschluss hat. Natürlich darf Lt. Hayes in dem
Beispiel einfach höflich fragen, ob der Deckhand kurz Zeit hat auf seinem Weg den Bericht
abzugeben oder zumindest einen Marine herzuschicken. (Höflicher, sozialer Umgang ist im
Dienstalltag meist sowieso funktioneller). Eine alternative Lage: Die meisten Marines sind im
Einsatz/verletzt, wie auch immer. Lt. Hayes brauch jemanden, um einen Zugang zu
bewachen. Ein Deckhand macht gerade Pause, da die Viper alle draußen sind und der Hangar
vorbereitet wurde, oder der aktuelle Auftrag nicht wichtig genug ist. Lt. Hayes gibt dem
Deckhand Anweisungen, den Zugang zu bewachen; natürlich muss er auch für Bewaffnung
sorgen. (Davon ausgehend, dass jeder eine Grundausbildung hat, sollte eigentlich jeder mit
einer Pistole und einem Gewehr umgehen können; wie schlecht oder gut sei dahingestellt).
Zusätzlich muss natürlich der Chief oder zuständige Abteilungsleiter der Deckhand informiert
werden, dass sein Personal für kurze Zeit woanders gebunden ist. Diese Notlage ist nur ein
Beispiel und soll auch keine Diskussion zum Vorgesetztenverhältnis anregen, die hatten wir
nämlich, und ich denke, die haben wir auch soweit geklärt. Ich möchte nur in beiden
Beispielen darauf hinweisen, dass gesunder Menschenverstand und soziale Kompetenz
wichtiger ist, als absoluter Gehorsam oder darauf beharrendem Gold anstelle von Grün am
Kragen zu tragen ;-).

Befehle:

Zitat Wikipedia:

„Befehl ist der militärische Begriff für eine Anweisung zu einem bestimmten Verhalten, die
ein militärischer Vorgesetzter einem Untergebenen schriftlich, mündlich oder in anderer
Weise, allgemein oder für den Einzelfall und mit dem Anspruch auf Gehorsam erteilt (gemäß
§ 2 Nr. 2 Wehrstrafgesetz)“

Ich werde hier kein richtiges Befehlsschema durchkauen, das nervt mich dienstlich schon oft
genug, aber ich wird ein verkleinertes grobes Beispiel geben. Wichtig ist einfach, dass klare
Befehle gegeben werden. Fassen wir es einfach auf die Grundpunkte zusammen.

Beispiel:

Lage:
Überlebende der 12 Kolonien auf der Flucht, Zylonen haben uns mit überlegenen
Kräften aufgespührt und greifen mit 2 Basissternen und 4 Geschwadern Raidern an,
Schwerpunkt schweres Raidergeschwader .


Auftrag
Kampfstern Tweco verteidigt zeitlich begrenzt, bis alle Zivilschiffe entkommen sind
und folgt jenen.


Durchführung

Staffel 1 greift an: Schwere Raider, Staffel 2 + 3 greifen an: Raider, Staffel 4
bleibt in Reserve bei der Flotte. Eigene Verluste vermeiden, keine Heldentaten.

Sonstiges:
Die Schiffe mit der höchsten Bevölkerung springen zuerst.

So könnte ein Staffelbefehl aussehen. In dem Fall wird der nicht im Briefing room gegeben,
sondern z.B. über Funk bei den Startvorbereitungen oder im Anflug auf den Feind. Es können
auch einfach vorgefertigte Muster abgesprochen werden, und nur Änderungen werden
angesprochen.

Wer darüber genaueres lesen will: Ein ausführliches verkleinertes Befehlsschema ist auf
Wikipedia zu finden.

Letztes Wort, gilt vor allem in Krisen:

Es ist schlimmer, keinen Befehl zu geben, als einen falschen Befehl! Gebt Befehle, bevor ihr
nichts tuend untergeht! (Schönes Beispiel hierzu: Band of Brothers Folge 7, Lt. Dike, der nie
Befehle gibt und dabei den ganzen Angriff gefährdet.)




Verhalten:

Als Soldat unterliegt man gewissen Erwartungen, aber auch Verpflichtungen. Offiziere
müssen Vorbilder sein, NCOs müssen Helden sein, Privates müssen sterben, während sie
den Helden helfen, damit jener heldenhafter wirkt. De facto definiert fürs Larp jeder selbst
wie seine Erwartungen und Verpflichtungen sind. Man sollte aber bedenken, dass andere
diese auch haben und man es sich vlt. zum Ziel machen kann, einen Mittelwert zu haben,
damit jeder seine Vorstellungen erreicht. Folgend eröffne ich meine Erwartungen und
Vorstellungen eines (BSG!) Militärs.

Admiralität: Die großen Vorbilder schlechthin. Ein Admiral sollte unnahbar sein, aber immer
mal wieder auf die Ebene bis zum Private schauen, ohne dabei jedoch etwas von sich
preiszugeben. „Kümmere dich um die Kleinen, aber bleibe groß.“ Die großen Chef Chefs^^.

Stabsoffiziere: Sie tragen die Verantwortung der Flotte/Einheit. Sie sind jene, die planen und
sagen, was getan wird. Verantwortungsbewusstes Handeln ist unabdinglich. Stabsoffiziere
sind die Chefs.

Offiziere: Normale Offiziere gibt es viele. Beieinem Captain erwarte ich ein
verantwortungsbewusstes Handeln. Darunter ist es erwünscht.
Offiziere sind die Abteilungsleiter der Flotte.

Senior NCO: Sind die schlechter bezahlten Offiziere. Sie sind näher an den Mannschaften und
arbeiten selbst am Dreck, sind aber auch unabdingbar im Verwaltungsapparat. Sie sind die
Vorarbeiter der Baustelle Militär.

Junior NCO: Halten das Rad am Laufen. Sie sind das Rückgrat der Colonial Forces. Sie sind die
Spezialisten, die Techniker und Fachkräfte.

Mannschaften: Was soll ich sagen? Das Ende der Nahrungskette, aber ohne sie geht nichts;
sie sind die Arbeitsbienen der Flotte. Aber sie sollten stolz darauf sein und immer wissen,
dass sie gebraucht werden, ohne dabei jedoch respektlos zu werden.

Wie verhalten sich diese Gruppen untereinander?

Grob lässt sich sagen, dass die Beziehung jeder Gruppe untereinander ein wenig lockerer
ist und jeweils eine Gruppe nach oben oder unten auch ein gutes Verhältnis bestehen kann,
aber erst aufgebaut werde muss. Ein LT und ein Gunny können in der Öffentlichkeit schon
mal lachen oder sich über Privates unterhalten; ein Admiral und ein Gunny sollten dies
vermeiden, da es ein wenig seltsam ankommen kann. (Ein privates Gespräch im Privaten
Raum ist was andres). Ein LT und ein Corporal werden sich in Ausnahmen mal privat
unterhalten, sollten dies aber nicht zur Regel werden lassen.

Nach dem Dienst erweitern sich diese Bereiche auf 2 Gruppen, vlt. sogar 3. Also Offiziere
lachen mit Deckhands. Aber die Admiralität und die Stabsoffiziere sollten sich einfach
ein wenig außen vor halten, da sie einfach die „Unanstastbaren“ sein sollten. Jeder
Soldat glaubt an seinen CO, wenn er ihn für jemanden Unnahbaren hält, der immer die
richtigen Entscheidungen trifft. Kein Deckhand, Pilot oder Marine sollte erfahren, wenn der
Commander seines Kampfsterns grade Depressionen hat, da er dann Angst haben muss, dass
er keine klaren Befehle mehr geben kann.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2013, 19:44:48 von Curion »

SIM
ORGA&SL
TC HQ
LT COL Kalliope Sellars
CO CFD Iason
BSG 42