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Autor Thema: Rückblick TC12  (Gelesen 670 mal)

Rawhide

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Re: Rückblick TC12
« Antwort #15 am: 21. November 2017, 12:52:26 »

Lange habe ich überlegt hier was zu schreiben, denn so wie auch Laura, hatte ich das Gefühl, dies hier nicht ohne weiteres einfach so zu können. Beziehungsweise habe ich mir lange Gedanken gemacht, wie ich es am besten formuliere. Denn mein Gefühl war und ist es, wenn man jetzt eine Kritik schreibt, in der eben nicht alles super ist, sondern auch mal schwierige Punkte anschreibt und eben auch negative Dinge aufnennt, dass man sich damit vor allem den Unmut der großen Masse zu zieht. Trotzdem halte ich es für wichtig. Auch weil ich von verschiedenen Leuten weiß, dass sie sich auf Grund des (vermeintlichen) sozialen Drucks nicht trauen, hier auch etwas kritisches oder gar negatives zu schreiben. Versteht mich keineswegs falsch. TC ist eine wirklich gute CON-Reihe und auch dieses mal hatte ich sehr viel Spaß! Damit es so bleibt, möchte ich daher auch ein Stück weit differenzierter beschreiben, wie die CON für mich war.

Küche
Lecker und für mich ausreichend. Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand eine CON nur besucht, um andere zu bekochen. Daher Danke! Die Menge ist aber natürlich ein streitbares Thema. Dazu wurde bereits genug gesagt.

Technik / Aufbau
Läuft immer besser und es gibt so viel zu entdecken. Die Änderungen im CIC waren alle samt sinnvoll. Ich mag die Kamera auf dem Landedeck! Fehler wurde außerdem fix von der fleißigen CIC-Crew erkannt und behoben. Andersen hat leider gefehlt.

Plot
Leider muss ich sagen, dass dieses CON den schwächsten Plot bisher überhaupt hatte. Dankbar war ich für den kleinen „Leerlauf“ am Anfang. So konnte man in seine Rolle und auch in seine Funktion rein kommen, ohne dass man gleich 100% leisten musste. Damit konnte das CIC das erste Mal einfach nur CIC sein und den normalen Tagesablauf bespielen. Ich gehörte zu jenen, die sich dies mal zur Abwechselung gewünscht hatten und bekamen diesmal sogar zum ersten Mal einen reinen „CIC-Plot“ und durfte den „Tunnel“ durchfliegen.
Jedoch war dann für einige während der Zeit nicht viel los und auch der Plot entwickelte sich kaum merklich weiter. Als dann doch was passierte, wirkte es insgesamt unorganisiert und ein Stück weit improvisiert. Als XO verstehe ich mich ein Stück weit auch als GSC und bekomme auch den einen oder anderen Wink der SL. Diesmal waren diese kleinen Anweisungen leider nicht nur widersprüchlich, sondern man merkte, dass da einiges im Hintergrund schief ging. NSCs waren schlecht gebrieft. Eben getroffene Aussagen wurden laufend revidiert. Auch passierte dann alles auf ein Mal. Wir springen, bekommen den Notruf, gleichzeitig wollen Leute an Bord kommen, Zylonen tauchen auf, eine Außenmission soll geplant werden. Auch hier nicht falsch verstehen. Ich mag chaotische und unübersichtliche Situationen im Sinne einer guten BSG-Atmosphäre. Aber nicht OT. Das hätte man mit einer vernünftigen Planung und Verteilung schöner hinbekommen können. So hätten mehr Leute vom Plot was gehabt.
Dem Plot fehlte auch irgendwie der Rote Faden. Die Arbeit der Taskforce war zwar spaßig, aber führte nicht zu sinnvollen Ergebnissen. Was wir uns auf vorherigen CONs erarbeitet hatten, kam nicht zu Anwendung. Das Ergebnis wurde uns einfach vor die Nase gesetzt. „Ihr seid jetzt da!“ Auch fehlte ein wirklicher Höhepunkt und die dazugehörige Spannungskurve. Es passierte einfach.
Ebenso schade fand ich den kategorischen Ausschluss aus bestimmten Situationen. So wurde mir schon OT vor Beginn des IT mitgeteilt, dass ich als XO aus aller Action raus bin und Außenmissionen für mich tabu sind. Schade. Das hatte mir bisher immer sehr viel Spaß bei der Reihe gemacht. Bei dieser Aussage half dann auch ein „wegen dieser Sache“ nicht mehr viel und selbst aus der Planung war ich IT ausgeschlossen worden. Was mehrfach für Verwunderung sorgte, ich aber vor allem auf genannte OT – Gründe zurück führe.
Zumindest durfte ich mit das Gefecht im CIC führen und bei der Verteidigung gegen Toaster am Bord helfen. 1h Action immerhin. Ansonsten blieb mir als einzige Aufgabe ein Dinner zu organisieren... Plottechnisch gab es daher für mich nicht viel.
Ich hatte sehr gehofft, das gerade der Veil of Hades für Rawhide eine Offenbarung bieten würde. Aber der Fährmann ging auf dem Styx leer aus. Leider unter dem Strich enttäuschend.
 
SL / Orga
Leider hat man gemerkt, dass irgendwie der Wurm drin ist. Nicht nur davor sondern auch während der CON hörte ich mehrfach Entschuldigungen, dass das so ist. Leider wohl nicht von den verantwortlichen Personen. Da hat der Chap aber auch schon alles zu gesagt und würde ich genau so auch unterschreiben.

Spielergemeinschaft
Die absolute Stärke dieser Reihe. Das gemeinsame Spiel ist konsequent und trotzdem rücksichtsvoll. Leerlauf gibt es auch ohne Plot zu keiner Zeit, da ausreichend Spieler – Spieler Interaktionen möglich sind. Denn damit habt ihr mir tatsächlich diese CON gerettet. So hat der Erosday und die Dinge, die die Spieler organisiert haben, über den mangelhaften Plot hinweg geholfen. Zu nennen wäre da der Gottesdienst, der Junggesellenabschied, die Hochzeit, der Erosday, die Zeitung, das WhiteFlag-Manöwer, die Diskussionen in der Taskforce und was auch immer sonst ich gerade vergessen habe.
Und natürlich all die Spieler die mich entweder als den XO oder als Rawhide selbst angespielt haben. So konnte ich mir jederzeit neue Aufgaben und Beschäftigungen suchen.

Hier dürfen natürlich auch die NSCs nicht vergessen werden. Ihr gehört zur Spielergemeinschaft einfach dazu! Alle samt gut gespielt! So haben mir sowohl die Präsidentin (trotz der meiner Meinung nach etwas unglücklichen Hintergrundstory die Führungsrolle überzeugend rüber gebracht hat!), Mutteroberin (Danke für den guten Beistand während dem Dinner... öhm... schweren Zeiten!) und die Six und mit dem Kapitän (leider wirkte auch hier der Hintergrund und der dazugehörige Plot nicht wirklich durchdacht; trotzdem mag ich die beiden Charakter sowohl einzeln als auch in Kombination) gut gefallen. Schade dass die Six „wegen dieser Sache“ dann einfach ganz heimlich erschossen worden ist. Daher... bitte bitte bitte! Künftig den Leuten rechtzeitig Plot, Hintergrund und Material an die Hand geben.

Das tolle an der Spielerschaft ist dabei übrigens, dass es auch mal Zwist zwischen den Charakteren geben darf! Danach ist OT auch wieder alles gut und man freut sich über die tolle Szene.

Daher danke an euch alle!

Ansonsten teile ich Lauras Meinung und kann man mich ihren Punkten nur anschließen. Dieser Text wurde in der gleichen Absicht verfasst wie ihre Kritik und soll keineswegs jemand persönlich angreifen. Ich mag diese CON-Reihe sehr. Aber ich fürchte, dass die Qualtität (nicht erst seit dieser CONI schon) wegen den genannten Kritikpunkten weiter leiden wird. Viel Potential blieb einfach ungenutzt und wurde nun leider verspielt.
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Maj. T.F.Rawhide - Canceron (Hades)
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Athena

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Re: Rückblick TC12
« Antwort #16 am: 07. Dezember 2017, 13:02:16 »

Hallo zusammen,

nach Krankheit und persönlichen Katastrophen komme ich endlich dazu, auch ein Feedback zu geben. Da schon sehr viel geschrieben wurde, beschränke ich mich auf die Dinge, die mir persönlich wichtig sind.

Als allererstes muss ich etwas loswerden, was mich schon sehr lange quält. Leute, ich kann mit eurem Engagement einfach nicht mithalten. Ich liebe diese Conreihe und würde daher supergerne mehr tun, aber ich schaffe es einfach nicht. Ich bin selbständige Diplombiologin, schreibe nebenher Bücher, muss den Haushalt führen, meinen Sohn auf der Spur halten, bin im Schulelternbeirat und im Naturschutzbeirat. Da bleibt einfach nicht viel Zeit, um mich auf den Con vorzubereiten, geschweige denn, um regelmäßig im Forum zu schreiben oder gar etwas für den Con zu basteln usw. Jedes Mal, wenn ich dann auf dem Con bin, habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich sehe, wie viel Zeit und Arbeit andere investiert haben, damit ich schönes Spiel habe. Aber ich kann schlicht nicht mehr leisten für den Con. Das wollte ich einfach mal loswerden. Denn es tut mir unsäglich leid, dass ich nicht mehr tun kann für die Conreihe.

Den IT/OT-Spagat, den Laura beschrieben hat, kenne ich nur zu gut. Ich stand auch schon oft vor dem Dilemma, dass ich gerne eine cineastische Szene gemacht hätte, aber das verworfen habe aus Angst vor IT-Konsequenzen. Andererseits hatte ich dann IT-Anschisse für Dinge, von denen ich OT keine Ahnung hatte bzw. weil ich OT schlicht überfordert war. Ganz klar: IT-Anschisse sind toll, die müssen sein. Aber ich ziehe es vor, wenn ich OT weiß, wann eine Handlung Konsequenzen haben wird. Will heißen, ich als Spieler will sehenden Auges einen Anschiss riskieren und nicht aus OT-Unwissenheit. Andererseits würde ich aber zudem vorschlagen, ein Geheimwort auszumachen, um einen IT-Anschiss mal umgehen zu können. Denn manchmal bin ich zumindest so fertig auf dem Con, dass mich ein Anschiss völlig aus der Spur werfen würde. Und da muss man auch die weiße Fahne schwenken können, um zu signalisieren: Bitte, jetzt gerade nicht.

Insgesamt würde ich aber eindeutig für mehr cineastisches Spiel votieren und dafür lieber mal die IT-Konsequenzen bleiben lassen bzw. abschwächen. Denn ich glaube, dass wir durch mehr cineastisches Handeln in Summe mehr für das Spiel aller herausholen können. Ich glaube, dass wir durch cineastisches Spiel mehr profitieren als durch IT-Konsequenz. Wobei auch der Schritt denkbar wäre, IT-Konsequenzen OT mit den Betroffenen abzusprechen. Das nimmt den IT-Konsequenzen zwar die Unmittelbarkeit. Aber andererseits kann man dadurch eine neue cineastische Szene kreieren. Der betroffene Spieler ist zudem vorgewarnt und weiß, was auf ihn zukommt. Manchmal kommen Ideen für IT-Konsequenzen direkt von den Spielern im Gespräch, die sollte man dann auch möglichst aufgreifen. Das nur mal als Idee.

Was die Organisation auf dem Con angeht. Da ich selber auch schon Cons veranstaltet habe, mein Tipp: Schreibt mehr Handouts. Ich wurde von meinen Mitveranstaltern meistens ausgelacht, weil ich für jeden NSC ein Handout geschrieben habe. Aber nach dem Con haben mir die meisten Recht gegeben. Ein ausführliches Handout schafft Sicherheit für den NSC. Das ist quasi ein abgesteckter Rahmen innerhalb dessen er agieren kann und er entlastet die SL. Man kann auch Handouts für bestimmte Situationen schreiben, für Krankheiten, Kriminalfälle usw. Das klingt im Moment unübersichtlich. Während der Con ist es jedoch absolut hilfreich, wenn man ein separates Handout für einen Kriminalfall hat, auf dem man immer wieder nachlesen kann, was zu dieser Sache nun genau geplant ist und wer da nun die Strippenzieher sind, was die Spieler herauskriegen dürfen und was nicht.

Was den Plot angeht, würde ich mir wünschen, dass die Taskforce mehr Spiel erhält. Ich meine das in dem Sinne, dass die Dinge, die wir dort besprechen, zu IT-Entscheidungen führen, die das ganze Schiff betreffen und dass die SL unsere Ideen, die wir dort haben, OT aufgreift und ins Spiel bzw. den weiteren PLOT integriert. Denn ansonsten diskutieren wir dort im luftleeren Raum. Der Vorteil der Taskforce ist, dass sich dort jeder, wirklich jeder beteiligen und einbringen kann. Daher räume ich ihr einen hohen Stellenwert ein.

Und DANKE nochmal an alle für den tollen Erosday, für die Hochzeit und den Junggesellenabschied. Das war für mich das Highlight. Und ich wünsche mir mehr solche Dinge. Mehr spontane Feiern, Geburtstage, Saufgelage, Boxkämpfe, oder anders ausgedrückt: mehr Rituale, die wir uns ausdenken und an denen wir uns erfreuen können. Das bedeutet, Rituale für die einzelnen Kolonien, für die einzelnen Abteilungen und religiöse Rituale. Es gibt ein tollen Katalog zu den einzelnen Kolonien, aber den kann man noch ein wenig füllen mit solchen Ritualen. Bei den Piloten fangen sich gerade an, solche abteilungsinternen Rituale herauszukristallisieren (Pokal, Sonnenbrillen, usw.). Aber solche Rituale brauchen wir auch für die anderen Abteilungen, das füllt sie mit Leben und fördert die Zusammengehörigkeit.

Last but least muss ich sagen, dass diese Conreihe die beste Spielergemeinschaft hat, die ich kenne und - trotz der vorgebrachten Kritik - auch die beste SL, die ich kenne. Denn ich habe hier selten das Gefühl, dass mir OT jemand etwas krumm nimmt, was ich IT tue. Und ich bin mir absolut sicher, dass die SL mir zuhört und versucht, Vorschläge umzusetzen. Dafür DANKE!!   :hug
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Athena

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Re: Rückblick TC12
« Antwort #17 am: 07. Dezember 2017, 13:14:29 »

Nachtrag:
Was die Action angeht, geht es mir ähnlich wie Risto. Ich persönlich liebe Action, ich gehe gerne bei Außenmissionen mit und ich liefere mir gerne Gefechte mit Zylonen. Aber wie Risto bin ich als TO raus aus der Action, was ich wie er sehr bedauere. Nun hatte Risto immerhin noch eine Stunde Action bei der Boarding-Aktion, bei der ich dazu verdammt war, als letzter Offizier im CIC zu bleiben.
Natürlich ist das IT richtig, dass CO und TO nicht auf Außenmissionen gehen, dass ein Offizier im CIc bleiben muss usw. Aber es ist nun mal so, dass wir OT auch gerne daran teilnehmen würden, ebenso wie die Zivilisten. Nur leider bleiben die Action (Außenmissionen, Zylonengefechte) IT meistens den Marines und einigen wenigen anderen vorbehalten.
Hier wäre daher meine inständige Bitte an die SL, diese IT-Vorgaben zu gunsten der Spieler aufzuweichen. Anne hatte mich bei TC12 obwohl ich TO war bei einer Bergungsmission mitgeschickt. Man kann sich für alles eine stimmige IT-Ausnahme ausdenken. Bitte, liebe SL, schenkt Spielern wie Risto und mir diese Gelegenheiten. Gebt uns IT die Freiheit, auch an der Action teilhaben zu können. Denn im Grunde geht es uns doch darum, dass alle ihren Spaß haben. IT-Konsequenz gehört dazu, aber sie sollte nicht den Spaß einschränken sondern ihn fördern.

Und bitte, es darf sich niemand wegen meines Postings auf den Schlips getreten fühlen. ich möchte nur, dass wir alle mehr Spaß haben.  :hug
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Re: Rückblick TC12
« Antwort #18 am: 07. Dezember 2017, 21:01:10 »

Was den Plot angeht, würde ich mir wünschen, dass die Taskforce mehr Spiel erhält. [...] Der Vorteil der Taskforce ist, dass sich dort jeder, wirklich jeder beteiligen und einbringen kann. Daher räume ich ihr einen hohen Stellenwert ein.
Kannst du (oder jemand anders) mal bitte was zur Taskforce sagen? Ich höre davon zum ersten Mal.

Nur leider bleiben die Action (Außenmissionen, Zylonengefechte) IT meistens den Marines und einigen wenigen anderen vorbehalten.
Bei der Operation Green Fields waren 1 Marine Offizier und 4 Marines dabei (es wollte mehr). Und Mithran als Doc. 2 Piloten, Jones für den Funkkontakt mit der Iason, Eldar mit Wache, Bent und Leto.
Bei den Außenmissionen, die eigene Cons waren, sind noch deutlich mehr "nicht Marines" mit dabei gewesen.
Bei anderen Missionen blicke ich mal auf die vom TC 11: Geiselbefreiung, da hat wirklich kein nciht-Schießendes Personal was zu suchen (Sorry für die krassen Worte, ich meine das eigentlich nciht ganz so hart. Aber wir Marines springen auch nicht bei einer Piloteneinsatzbesprechung rum und machen Vorschläge, oder schauen uns im CIC das Dradis an und machen dann eine Kurskorrektur. Das ist einfach ureigenstes Handwerkzeugs von uns Marines, wo wirklich jeder sonst im Weg stehen kann (definitiv IT und genauso definitiv OT, sofern wir dazu mal eine Übung gemacht haben... und wozu wir gerne viel häufiger auch mal Gelegenheit hätten statt  Einbruch, Toter, Wache hier und SIcherheit dort...) Bei der Mission war im Übrigen Rawhide mit dabei. Ganz einfach weil das bei ihm mit seinem Hintergrund total Sinn gemacht hat. Dennoch war er nicht in dem Buddy-Team was zuerst reinging. Ich überlege gerade ob er zu dem Zeitpunkt schon XO oder noch TO war.... Anderes Personal evtl. mit einem Support-Raptor in zweiter Welle (wobei in dem speziellen Fall ja genug Personal von uns nach deren Befreiung vor Ort war... mit 20 Leuten in einem Raum rumspringen macht einfach keinen Sinn.). Dann gab es den nächtlichen Einsatz, da war sogar Ellen Green dabei ("sogar" weil Zivilist). Und es gab noch die Osiris-Mission, da gab es einen Support-Raptor mit Zivilisten und nicht-Schießendem Personal.
Was ich eigentlich sagen will: "Action" ist sehr vielfältig. Für die Marines ist eine Mission "ihre" Action. Es ist wirklich schade dass wir an der Planung dieser Missionen nie teilhaben können ("wir" meint in dem Fall Gunny abwärts). Denn was wir sonst dienstlich spielen ist Wache oder irgendwo sichern und eben sehr oft  Anderen beim Spiel zuschauen. Wir kriegen zunächst mal nicht mit dass das Schiff gerade den Nebel erreicht (bis zur Durchsage weil es rumpelt), dass andere Schiffe auftauchen, was Zivilisten gerade bereden usw.. So hat jede Abteilung seine "Privilegien"... z.B. CIC Gesamtlage und Marines eher die Einsatzaction. Auf manchen Missionen bin ich froh dass nur Marines dabei sind, auf anderen dass ein bunter Haufen dabei ist. Ich persönlich hätte z.B. auch gerne mehr vom Kuchen (bzw überhaupt ein Stück statt nur Krümel) "was geht eigentlich gerade auf dem Schiff ab" ab (und zwar aus der Richtung "allgemeiner Plot bzw mit Auswirkungen auf das gesamte Schiff" und weniger "die Deckhands haben den eigentlich totalkaputten Raptor doch wieder in Schuss gebracht" oder "das Gespräch von x mit y ergab...").  ;)
Ich denke das ist insgesamt ein schwieriges Thema, aus OT wie aus IT Gründen...

Da ja bald Weihnachten ist, hier einfach mal meine Wunschliste (für mich als Marine):
- mehr Zeit für Spiel der Marines untereinander (wo da eben auch "alle bis fast alle" können und nicht die Hälfte grad wo was tun oder rumstehen muss)
- denn genau das gibt uns Zeit für einerseits ruhiges Spiel um überhaupt mal Dinge aufarbeiten zu können, wie Einsatznachbesprechungen oder "was läuft grad auf dem Schiff" oder Informationsaustausch z.b. über die diversen Numbers und Letter. Wir haben eben nciht wie z.B. das CIC den ganzen Tag alle Leute im gleichen Raum wo dann einfach mal so nebenher auch anderes Spiel laufen kann in einer ruhigen Phase... denn gerade auf dem TC12 würde ich sagen dass 2/3 der Mannstärke ständig irgendwas zu tun hatte - und damit kannst du kein Spiel miteinander als Gruppe machen, leider.
- und wir können dann Dinge planen die andere Abteilungen ins Boot holen. Inklusive Zivilisten ist da mit jeder Abteilung einiges möglich. Und durch diese Vernetzung kommen dann plötzlich auch Spieler, die bisher immer dasselbe getan haben, plötzlich mal zu ganz anderem Spiel
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2017, 13:45:58 von Nalim »
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Re: Rückblick TC12
« Antwort #19 am: 08. Dezember 2017, 10:08:13 »

Hallo Nalim,

du hast es erfasst, genau darum geht es mir. Jede Abteilung hat ihre diensteigenen Privilegien bzw. für Marines ist es ihr Job, vorne zu stehen und zu schießen. Der Job des CIC ist es, die Iason zu fliegen. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und ich will jetzt nicht neidisch auf den Job anderer Abteilungen schauen, sondern mein Anliegen ist mehr, Crossovers zuzulassen. Nach dem Motto: Irgendeine stimmige IT-Begründung finden wir schon dafür, dass der CO bei einem Außeneinsatz dabei ist oder dafür dass Nalim an einer Einsatzbesprechung teilnimmt. Falls die Betroffenen das gerne möchten.

Es geht hier um diesen IT/OT-Spagat. Das, was wir IT darstellen wollen und müssen. Und die OT-Wünsche, die jeder Spieler hat. Dass es uns gelingt, beides unter einen Hut zu bringen. Das ist mein Anliegen. Und ich denke, das sollte uns gelingen mit ein bisschen guten Willen.  :)
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Re: Rückblick TC12
« Antwort #20 am: 08. Dezember 2017, 10:34:06 »

Crossover klingt zwar nett ist aber in den meisten Fällen sehr einseitig und unfair. Es bevorzugt nämlich im Gro Piloten und CiC-Offiziere. Dabei schließe ich Du-Darfst-Auch-Mal-Weil-Aktionen explizit aus.

Aber ein Mediziner wird niemals fliegen dürfen, ein Marine niemals Operieren und von den Zivilisten mal ganz zu schweigen etc. Nur die CiC-Offiziere und Piloten dürfen sowohl fliegen als auch auf Außenmissionen und sind bei vielen Entscheidungsmomenten lieve dabei. Das alles bleibt den meisten Spielern versperrt.

Außerdem ist die Position auf der man ist mit Vor- und Nachteilen versehen. Minden zum Beispiel darf eine Menge entscheiden aber halt nicht raus auf Mission solange Mithran und Cole da sind. Als TO hast du richtig viele gestalterischen Spielraum, quasi Zugriff auf alle Informationen und bist stets ins Spiel eingebunden. Hier empfinde ich deine Aussage als Rosinenpickerei (auch wenn ich deinen Wunsch verstehen kann). Wenn dich der eine Teil überfordert oder nicht befriedigt und dir ein anderer Teil zu Kurz kommt, scheint mir einen Rollenwechsel sinnvoll.

Verzeih mir die sehr direkten Worte.
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Re: Rückblick TC12
« Antwort #21 am: 08. Dezember 2017, 11:46:27 »

Mein Vorschlag sollte alle umfassen und eben nicht einzelne Posten bevorzugen. Möglicherweise kann ich das nicht für alle Positionen umfassend beurteilen. Jedenfalls war meine Situation nur als Beispiel gedacht und nicht, um für mich Rosinen rauszupicken. Das musst du mir jetzt einfach glauben.

Was den Rollenwechsel angeht, habe ich darüber schon ernsthaft nachgedacht, aber dann wieder verworfen. Wenn ich z.B. als Raptorpilotin auftauche, fände ich das zum einen sehr verwirrend für meine Mitspieler und zum anderen ausgesprochen unfair den anderen Raptorpiloten gegenüber, denen ich dann das Spiel wegnehme.

Mir scheint, das ist wie die Wahl zwischen Pest und Cholera.  :-\
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Re: Rückblick TC12
« Antwort #22 am: 08. Dezember 2017, 13:09:47 »

Danke Krischan, du hat meine Gedanken nochmal gut auf den Punkt gebracht!
Ich kann da noch anfügen dass nach Wiki jeder Offizier ausgebildeter Infanteriezugführer ist. Das heißt quasi jeder beliebige Offizier der Iason könnte einen Einsatz planen und dabei die Marines befehligen. Und jetzt kommt der Punkt - das nähme uns Marines verdammt viel Spiel (wie gesagt wir spielen Marines weil uns unser Job in ganzer Breite reizt und wir das auch so spielen möchten, weil es eben deutlich mehr Spiel bedeutet als bei 1-2 Einsätzen zu ballern und sonst dienstlich rumzustehen).

Ich male mal eine Mission auf einem anderen Schiff wo mehr Personen mitgenommen werden als eigentlcih nötig (es sind ja tatsächlich häufig nicht-Marines mit dabei. Arzt, zivile Verhandler, Raptorpiloten sind es durch den Auftrag eh schon häufig. Dann aber häufig noch zusätzliche Personen. - und in dem bisherigen Maß finde ich das auch voll ok, eben auch mit der OT-Brille anderen Spielen mal anderes Spiel zu bieten). Auf dem anderen Schiff gehen wir Marines voran. Weil wir es IT können und mit dem OT-Blick (weil die meisten von uns es eben "nur" larp-mäßig können) uns direkt vorher noch abgestimmt haben, wer was macht. Das kann man mit einer Handvoll Personen koordinieren, mit mehr wird es zwangsläufig chaotisch - und dann springen plötzlich Personen in Feuerlinien rum. Außerdem wollen wir nicht hinterher erklären müssen warum bei "unserem" Einsatz ein Offizier oder Zivilist gefallen ist, der dort gar nicht hätte sein brauchen. Das heißt also dass alle, die nicht schießen (oder beschossen werden sollten), erst nachgezogen werden, sobald ein Bereich sicher ist. Daher stehen diese erst einmal rum und dann wenn die Schießerei vorbei ist, haben einzelne Personen noch etwas zu tun (Daten aufnehmen, Gerät mitnehmen, Waffen einsammeln, Fotos, usw.). Häufig stehen bereits dann wir Marines daneben und sichern. Ist es dann so spannend noch zusätzlich mit dabei zu stehen?
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Re: Rückblick TC12
« Antwort #23 am: 08. Dezember 2017, 17:30:16 »

Ich kann da noch anfügen dass nach Wiki jeder Offizier ausgebildeter Infanteriezugführer ist. Das heißt quasi jeder beliebige Offizier der Iason könnte einen Einsatz planen und dabei die Marines befehligen. 

Laut Spielrealität dürfen Fachoffiziere das nicht. Also die Ärzte zum Beispiel, oder die Anwälte. Aber ja, der CiC-Offizier und Pilot darf es.

Cineastische Darstellung muss halt dort aufhören wo die Spieler und das Spiel ungleich behandelt werden.
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Re: Rückblick TC12
« Antwort #24 am: 08. Dezember 2017, 18:26:49 »

Da sich hier nun gerade ein interessanter Austausch ergibt, möchte ich dazu auch etwas beitragen. :)

Im Kern geht es meinem Verständnis nach um den Zielkonflikt (also das Verfolgen des einen Ziels entfernt den Verfolger vom anderen Ziel) zwischen Logik/Konsequenz/Schlüssigkeit der Spielewelt versus einem möglichst umfassenden/vielfältigen Erlebnis (nachfolgend verkürzt: Logik vs. Gesamterlebnis)
Dieses "Problem" ergibt sich vermutlich aus vor allem drei Dingen:
1. Wir alle mögen Battlestar Galactica. Somit ist es grundsätzlich nicht abwegig, die TC so "seriennah" wie nur möglich erleben zu wollen - also bestenfalls fast alles mitzunehmen. In der Serie sehen wir ja auch alles relevante, das passiert.
2. Wir sind uns wahrscheinlich aber auch darüber einig, dass es aufgrund des Faktors LARP keine eierlegenden Wollmilchsau-Charaktere à la Starbuck geben sollte.
3. Zudem ist der allgemeine Immersionsanspruch recht hoch. Möchte man eine schlüssige Spielewelt haben, sollten Regeln derselben überwiegend eingehalten und nur selten gebrochen werden. (Simple Bsp.: ein Marine kann keine Viper fliegen; ein Pilot zieht keine schussichere Weste über seinen Anzug, weil es könnte ja Boarding geben; ein Deckhand kann keinen Knochenbruch "reparieren"; natürlich machen die komplexen Bsp mehr Probleme, wie die Kompanieführerausbildung bzw die umfassendere/breitere Ausbildung und damit Befähigung der unrestricted Line Officers). Im Einzelnen dürfte die Grenzziehung bei diesem Punkt wahrscheinlich ziemlich schwierig sein.

Primär - aber nicht ausschließlich - diese Gründe lassen in meinen Augen den Zielkonflikte Logik vs. Gesamterlebnis entstehen. Unternimmt man Handlungen im Sinne des einen Ziels steht es in der Regel (auch nicht immer) im Widerspruch  zum anderen Ziel.

Hier einen goldenen Pfad zu finden ist sehr schwer.
Den Konflikt im Kopf zu haben, kann eventuell hilfreich sein.

Um zum Schluss noch das Beispiel der  Außenmission auf dem TC 12 aufzugreifen:
Natürlich wäre ich OT grds gerne mit auf Außenmission gegangen, aber mit Meinhard hätte sich das in der jetzigen Situation für mich sehr unlogisch angefühlt. Und Durand ist Vollblutpilot, da auch noch eine Außenmission während einer Schiffscon mitzumachen, wäre zu viel Spektrum.

Und noch ein letztes in Richtung Anja zum Thema 'Führung der Marines durch Piloten/andere Offziere'.
Ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass daa kein Problem darstellt. Die Frage ist, was/wie es derjenige macht. Wenn der Pilot bspw sagt: "Wir gehen jetzt zum Gebäude 10. Gunny, führen sie uns dahin." Dann ist das doch für alle schön. :)
Falls er aber auf dem 20 minütigen Weg noch einzelne Anweisungen gibt wie: "Sie zwei gehen voraus, sie sichern... das machen wir so... jenes so... etc" und ggf sogar dem Gunny reinredet, dann ist das fürs LARP wirklich doof.
Vermutlich teilst du sogar diese Ansicht, ich wollte die Differenzierung dennoch vorbringen. ;)
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Nalim

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Re: Rückblick TC12
« Antwort #25 am: 08. Dezember 2017, 20:45:00 »

Laut Spielrealität dürfen Fachoffiziere das nicht. Also die Ärzte zum Beispiel, oder die Anwälte. Aber ja, der CiC-Offizier und Pilot darf es.
Genau das meine ich mit "quasi jeder Offizier". Wobei ich bei der JAG weiß dass sie keine reguläre Offiziersausbildung genossen hat, wie schaut das bei den Ärzten aus? O-Schule mit Infanterieausbildung oder gleich ab zum Medizinstudium? In ersteren Fall dürfte Mithran ja durchaus führen - dass das keinen Sinn macht ist allerdings klar, denn spätestens wenn es Verwundete gibt, hat er anderes zu tun.

Dass CIC und Piloten quasi alles dürfen, bringt mich auf die Antwort von Simon:
1. Wir alle mögen Battlestar Galactica. Somit ist es grundsätzlich nicht abwegig, die TC so "seriennah" wie nur möglich erleben zu wollen - also bestenfalls fast alles mitzunehmen. In der Serie sehen wir ja auch alles relevante, das passiert.
Ich finde das verständlich, aber als Spielansatz fürs Larp sogar aus zwei Gründen abwegig:
1) Wenn wir uns eine Serie anschauen, kriegen wir zwangsläufig alle Handlungsstränge mit. Die Protagonisten dagegen kriegen auch nicht alles mit, z.B. ein Cottle wird kaum mitkriegen was im CIC läuft. Für uns im Larp heißt das wir benötigen Informationsaustausch. Das kann auf formaler Ebene stattfinden, wie TEF-Besprechung, Presseinfo oder auch Ansprache vor der ganzen Besatzung. Gerade bei der Besprechung ist es dann aber wichtig dass diese Informationen zu den Uninformierten weitergeleitet werden. Was einerseits in der Verantwortung der Spieler liegt, andererseits aber auch erfordert dass eben alle zu Informierenden gerade nicht wo anders sind, weil es schon wieder brennt oder ein Alarm geht. Weiter passiert den Tag über sehr viel. Auch da wäre es sehr schön und zum Teil auch wirklich nötig bereits vor der nächsten TEF-Besprechung diese Informationen zu streuen. Innerhalb der Abteilung und zu anderen Abteilungen (das kann eine Meldung sein, das kann Gossip sein und das kann auch verbotenes Ausplaudern von Dienstgeheimnissen sein... je nach Charakter) - das ist die informelle Ebene, wo eben auch wir Spieler gefragt sind Informationen zum Wohle anderer Spieler weiterzugeben. Aber auch hierzu braucht es "Luft". Wenn ich ständig zu tun habe, kann ich keine Informationen weitergeben. Wenn ständig 2/3 der Abteilung etwas zu tun hat, kann ich ebenfalls nicht sinnvoll an diese Informationen weiter geben. Und abends in der Bar tausche ich mich dann aber manche Dinge eben doch nicht aus.
2) In der Serie haben wir eben genau diese eierlegenden Wollmilchsäue. Apollo und Starbuck können fliegen, schießen, taktisch, strategisch und auch noch Politik. Jeder Pilot fliegt und schießt (es kommen praktisch keine Marines in der Serie in wichtigen Rollen vor). Der Commander geht mit auf Kobol. Und so weiter. Wieviele Personen sind tatsächlich mehr als nur Statisten? 10 bis 15 wäre meine Schätzung. Übertragen auf TC hieße das dass 10-15 Spieler tatsächlich spielen und von allem was mitkriegen und bei allem dabei sind... und der Rest steht nebendran und supported. Unschön. Daher müssen bei dem Aspekt "überall dabei sein" eben Einschränkungen gemacht werden. Einerseits sich selber gegenüber "macht das wirklich Sinn dass mein Charakter da jetzt dabei ist" und andererseits bei der Frage "wer darf?". Und ich denke dass bei letzterem Punkt schon geschaut wird dass auch Personen dabei sein können, bei denen es IT nicht wirklich Sinn macht. Aber eben nicht beliebig viele Personen und auch nicht jedes Mal.
Wegen dem dabei sein und mitkriegen heißt es ja auch dass Zivilisten durchaus auch ins CIC dürfen (obwohl das z.T. wirklich keinen Sinn macht), eben auch mit dem Hintergrund dass die Spieler dort etwas zum Sehen haben.


Zitat
Und noch ein letztes in Richtung Anja zum Thema 'Führung der Marines durch Piloten/andere Offziere'.
Ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass daa kein Problem darstellt. Die Frage ist, was/wie es derjenige macht.
Ich fände es als niedriger Marine schon doof von einem Marine nach der beschriebenen Befehlstaktik geführt zu werden ;-). Ansonsten, wenn der Offizier das Strategische im Blick hat und der Gunny das Taktische, dann passt das. Aber leider kommt halt auch hier das larptypische "jeder will mitreden und Gesprächskreis" rein. Zurückkommend auf dein Beispiel würde ich sogar noch etwas einschränken und der Offizier sagt "wir nehmen die Windmühle. Wir haben Aufklärungsfotos hier und hier. Macht mir einen Plan, Meldung in x Minuten". Marines plus ansonsten benötigte Personen planen (gehen wir über Haus 10 oder doch das verdammte Haus 23 <g>) und melden. Und der Offizier entscheidet und ändert ggf. auch noch ab. Ja, das mag nicht logisch sein dass wir Marines das tun würden. Eventuell würde man "echt" noch den Gunny mit dazu nehmen. Aber warum nicht mal die einen Einsatz planen lassen, die ihn auch ausführen? Aus genau dem gleichen Argument warum Zivilisten ins CIC dürfen - damit sie mehr als eigentlich logisch dürfen. Ein Pilot/CIC muss nicht einen Infanterieeinsatz planen/führen um sein Spiel zu erweitern, er kann genauso gut einen koordinierten Angriff auf einen Basestar planen (wo ihm definitiv kein Marine oder Zivilist dazwischenreden würde oder überhaupt daran denken würde da etwas planen zu wollen). Das muss auch nicht bei jeden Einsatz so laufen, kommt auch immer drauf an wie sehr die Lage der ganzen Flotte davon abhängt, aber hin und wieder wäre das einfach schön. Eben weil für mich Marine-Spiel mehr beinhaltet als Wache/Sichern und gelegentlich schießen im Einsatz.
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Re: Rückblick TC12
« Antwort #26 am: 08. Dezember 2017, 21:30:03 »

1. Wir alle mögen Battlestar Galactica. Somit ist es grundsätzlich nicht abwegig, die TC so "seriennah" wie nur möglich erleben zu wollen - also bestenfalls fast alles mitzunehmen. In der Serie sehen wir ja auch alles relevante, das passiert.
Ich finde das verständlich, aber als Spielansatz fürs Larp sogar aus zwei Gründen abwegig
Korrekt. Es ist definitiv nicht >der< Spielansatz und als alleiniger wäre es wirklich naiv. Aber dennoch ist es ein treibender Faktor, wie ja auch aus dem von dir beschriebenen Informationsbedürfnis ersichtlich wird.
Man möchte nicht eben das große Ganze mitbekommen und nicht nur seine Wachschichten oder CAPs. ;)

Zitat
Ich fände es als niedriger Marine schon doof von einem Marine nach der beschriebenen Befehlstaktik geführt zu werden ;-).  .
Zur Klarstellung ich meinte explizit Nicht-Marine-Offiziere.
Ansonsten war meine Darstellung natürlich ein verkürzten Beispiel.

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Re: Rückblick TC12
« Antwort #27 am: 08. Dezember 2017, 22:36:16 »

Zitat
Ich fände es als niedriger Marine schon doof von einem Marine nach der beschriebenen Befehlstaktik geführt zu werden ;-).  .
Zur Klarstellung ich meinte explizit Nicht-Marine-Offiziere.
Ansonsten war meine Darstellung natürlich ein verkürzten Beispiel.

Ich stelle fest dass ich auch anders hätte formulieren können: "Ich fände es als niedriger Marine *bereits* doof von einem Marine mit BT geführt zu werden". Umso mehr dann auf höherer Ebene. Da spielt das gar keine Rolle ob das ein Marine- oder ein anderer Offizier ist. Für Drake sollte es eigentlich genügen gesagt zu bekommen "das muss erreicht werden, erledige das". Wo es dann, oder im laufenden Einsatz, die Antwort geben kann "LT, wir haben nun Möglichkeiten mit folgenden Konsequenzen" und LT entscheidet. Das ist die Variante die am meisten Spiel erzeugt und eben niedrigere Ränge (nicht-Offiziere) nicht nur zu stupiden Befehlsempfängern, Ausführungsgehilfen und Statisten degradiert. Denn hin und wieder ergibt sich sowohl bei mir als auch Anderen (habe das von einem weiteren Marine und auch als Erzählung von den Deckhands gehört) das Gefühl nur Zuschauer oder Statist im Spiel der "wichtigen Personen" (CIC und hohe Zivilisten) zu sein. Und das befriedigt nicht. Für mich war das bisher nur auf dem TC12 so ausgeprägt, ansonsten war das deutlich besser. Und an das Spielgefühl von diesen Cons möchte ich wieder kommen bzw falls sich ein Trend entwickelt, diesen stoppen.
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