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Autor Thema: Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps - Watchschedules und ihre Besonderheit  (Gelesen 2948 mal)

Anne

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Liebe Crew aufgepasst,
Liebe Zivilisten weiterschlafen,
Liebe Cylonen....ach vergesst es...

damit laden wir zu einer konsensorientierten, ergebnisoffenen Diskussionen über den "Dienstplan" ein.
Fakt ist allerdings eines: kein Dienstplan überlebt den Kontakt mit dem Plot. Wir werden niemals
nur Plotspiel innerhalb eurer Dienstzeiten haben, weil das unrealistisch und langweilig wäre und überhaupt
ist Plot ja nicht nur das, was die Militärs im Einsatz erleben. Plot kann auch in der Bar passieren, oder im
Presse-Büro oder auf dem Gang...selbst in den Waschräumen (wenn auch mehr subtiler dort ;-) ).

Von daher können wir niemals garantieren, dass ihr nur zu den Dienstzeiten in der Viper hockt oder im
Ready Room oder der Sickbay. Spiel beginnt mit IT und endet mit OT ;-)

Langer Rede kurzer Sinn, hier sind die vier zur Wahl stehenden Modelle, die auch teilweise schon getestet haben:

Wachpläne mit Rotation

6/6/6 (TC 10)

6 Stunden Wache
6 Stunden Freiwache
6 Stunden Freizeit

4/4/4/4/4/4 bzw. 8/4/12

4 Stunden Dienst
4 Stunden Freiwache
4 Stunden frei
4 Stunden Dienst
4 Stunden frei
4 Stunden frei

oder

8 Stunden Wache
4 Stunden Freiwache
12 Stunden Freizeit

Wachpläne ohne Rotation

12/12 bzw. 8/4/12 (TCs bis TC 10)

12 Stunden Wache
12 Stunden Freizeit

oder

8 Stunden Wache
4 Stunden Freiwache
12 Stunden Freizeit

8/8/8

8 Stunden Wache
8 Stunden Freiwache
8 Stunden Freizeit

Zur Erklärung des Bildes:

Blau = Wache Crew 1
Gelb = Wache Crew 2
Rot = Wache Crew 3

Wache = Dienst auf dem jeweiligen Posten // Anwesenheit auf dem Posten erforderlich // Alarmbereitschaft
Freiwache = Papierkram, Wartung/Pflege der Ausrüstung, Sport, Film schauen, etc.  // Anwesenheit auf dem Posten nicht erforderlich // geringe Alarmbereitschaft
Freizeit = Schlafen, Bar, etc. // Aufenthalt überall nur nicht auf dem Dienstposten // keine Alarmbereitschaft
« Letzte Änderung: 19. November 2016, 15:29:51 von Anne »
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Nalim

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Ich denke dass es systemunabhängig 2 Fixpunkte gibt: der 1. Abend sollte nicht frei sein (die Con hat ja schließlich gerade erst begonnen und man will ja irgendwas tun). Und die letzte Nacht sollte mit Blick auf die Heimfahrt wenigstens ab Mitternacht jedem die Möglichkeit zum Schlaf geben (und eben dann auch nicht unchristlich um 0630 Dienstbeginn haben). Da bisher immer ein Auge darauf gehabt wurde bei der Plot-Ereignisplanung, sollte das Dienstplansystem dies hergeben ohne zu willkürlich Schichten schieben zu müssen.

Egal welches System, wichtig wäre mir dass "große geplante Ereignisse" (Einsätze, lange Übungen,...) nicht die gesamte Dienstschicht belegen (eben gerade bei den Varianten mit kürzeren Schichten). Bzw. dann auf jeden Fall die nächste Dienstschicht etwas "loser" wird, damit eben das Dienstspiel mit anderen Charakteren, die ebenfalls Dienst haben, möglich wird. Ja, mir ist bewusst das ich dafür von meinem Chef freigestellt werden kann und bei normalem Routinedienst wird das auch kein Problem sein. Aber es ist nicht immer möglich. (Bsp.: Ich kann jetzt mit den Anderen auf ein anderes Schiff fliegen um dort 3h zu üben. Oder ich kann jetzt zur Chap, muss mir aber dann für die Zeit bis die Anderen zurückkommen, selber eine sinnvolle Diensttätigkeit schaffen.)

Ich denke jedes System hat Vor- und Nachteile.

System 1 (6/6/6) ist das Einzige wo über die Con gesehen sich die Zeiten verschieben, da es eine 18h Periode hat. Spätestens beim langen TC12 werden wir 1x eine Dienstschicht haben, die komplett in die zweite Nachthälfte fällt, was vermutlich nicht alle Spieler erfreuen wird (allerdings hatten wir bereits auf dem TC8 eine sehr lange 1. Nacht mit den ganzen Sprüngen, da sind einige auch erst um 0600 ins Bett... und um 0845 zum Dienst).
Und wenn man, um dies zu umgehen, Schichten schiebt oder doppelt, ist das relativ chaotisch und erscheint IT willkürlich. Rotiert man dagegen strikt die ganze Con durch, dürfte bei den Meisten am Sonntag der Tagesrhythmus heftig gefrakkt sein, so dass der Arbeitsmontag keinen Spaß machen wird.

Mir persönlich hat System 3 (12/12) zu viel Freizeit. Ich weiß dass von der Freizeit-Zeit immer noch einiges durch Alarme usw. abgeknabbert wurde auf TC 4/6/8, aber dennoch. Es ist mir gefühlt zu sehr "on-off".

Die anderen drei Systeme (1, 2, und 4) bieten mit der Freiwache eine sehr flexibel nutzbare Zeit. Entweder mach ich dann noch dienstbezogene Sachen (wie Papierkram, Wartung,...) oder ich mache "Freizeitzeugs auf Abruf". Wie es mir halt gerade OT und IT passt. Und für mich hält es auch besser das Gefühl der ständigen Bedrohung aufrecht als wie das "an/aus"-System 3. Auch wenn dort in der Freizeit der Cylonenalarm runtergehen kann...

Von dem her bin ich bei System 2 oder 4. An sich finde ich das 4h System gut, würde aber die Wachen verändern (nämlich auf 8-8-8), da wie gesagt 8+4h Freizeit mir zu viel ist. Mein Vorschlag mit groben Uhrzeiten (nagelt mich nicht auf die Zeit fest, das ist "plusminus x und x ist beliebig"):
bis 0800 Frühstück
0800-1200 Dienst
1200-1600 Freiwache (hier bietet sich gut Gelegenheit für Mittagessen)
1600-2000 Dienst
2000-2400 Freiwache (gute Gelegenheit für Abendessen, sowie Bargespräche ohne Alkohol oder auch mit Alkohol sollte die Lage einen vorzeitigen Dienstschluss erlauben)
0000-0800 Freizeit
Das alles mit dem Blick darauf dass die Freiwachen eher wenig durch geplante Dinge vollgestopft werden so dass sich hier dann das von jedem Spieler selbst gewünschte Spiel entfalten kann (mehr dienstlich oder mehr freizeitlich/zivil orientiert).
(Das beschriebene System hätte hier von 2000-2400 Dienst, was wohl jedem Barspiel entgegenwirken würde. In den 4h unter Tage wird man in der Bar nicht saufen dürfen da danach Dienst ist. Und sonst muss man sich das Barspiel von der Schlafzeit abzwacken.)

Alternativ würde man beim System 4 so landen:
0800-1600 Dienst
1600-2400 Freiwache
0000-0800 Freizeit
Bzgl Bar mit Alkohol hat das die gleiche Konsequenz. Und wenn man irgendwas tut, was eine bestimmte Zeit läuft (ich beziehe mich v.a. auf telling-Sachen, wie Laboranalyse, Umtankvorgänge, Bearbeitung von Rauschmustern,...) kann das vielleicht zu Beginn des Diensts gestartet werden (weil dann durch den ersten Aufklärungsflug z.B. Infos reinkamen) und wenn dann 6h später die Ergebnisse reinkommen, ist der Dienst fast vorbei. Natürlich kann dann bei dringenden Sachen die Freiwache drauf verwendet werden. Aber an sich finde ich es schöner wenn durch eine kürzere Strukturierung solche Zeiten einfacher überbrückt werden können und insgesamt mehr Abwechslung herrscht.
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Dusty

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Ich verstehe nicht ganz was du mit 'an/aus' meinst!
Wir sind auf TC-Cons 24h pro Tag IT, da gibt es kein 'an/aus' und der Plot läuft auch außerhalb des Dienstes weiter. Das sollte der Samstag vom TC10 doch eigentlich bewiesen haben, als der Alarm 2 Stunden vor Dienstbeginn so nett war, uns aus unseren, noch nicht mal warm geworden Betten zu zerren.
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Christian

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Anja, mir scheint du hast das Rollenspiel-Konzept Ansich noch nicht recht verinnerlicht. Der Dienstplan ist ein Hilfsintrument das hilft IT dichter zu werden und hat mitnichten was mit dem Plotablauf zu tun. Auch ist es nicht sklavisch zu verstehen auch in meiner Dienstzeit bin ich außerhalb meiner Räumlichkeiten anzutreffen muss das IT halt nur begründen können. Du musst das LARP immer von drei Ebenen aus betrachten, die nicht unbedingt zusammen passen müssen.
Ebene 1: die IT-Ebene, sprich was ist für den Charaktet in seiner Lebensform elementar und seine Regeln (zum Beispiel das Halten an den Dienstplan)
Ebene 2: meine OT-Ebene, also was ich mein OT-Ziel. Will ich mit dem Charakter diensteifrig sein, dann halte ich mich an den Plan oder will ich eine verpeilte Figur spielen die immer zu spät kommt, vielleicht sich selbst darüber ärgert.
Ebene 3: die Gruppen-OT-Ebene, was bringt Spiel für andere Personen. Wo muss ich meine Reaktion der ersten zwei Ebenen beugen um meinen Mitspielern Möglichkeiten zu bieten.
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Viktoria Rogers

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Obwohl ich rein aus Neugierde einmal Interesse hätte Modell 1 und 2 mal zu erleben, tendiere ich trotzdem mit meinem "Wunschplan" eher zu 3 und 4.

Ich bin wie leider einige schon mitbekommen haben sehr schnell körperlich im Eimer, wenn mir kontinuierlich der Schlaf fehlt. Zusätzlich tue ich mir manchmal auch etwas schwer schnell einzuschlafen oder mehrfach am Tag nur kurze Schlafperioden zu haben. Entsprechend gehe ich davon aus, dass ich rein körperlich eher Probleme bekommen könnte bei Modell 1 und 2. Ich habe zwar kein Problem mich dann auch ot für ein paar Stunden rauszunehmen und mich hinzulegen, traure dann aber dem Spiel nach, dass ich verpasse muss ich gestehen ;)
Bei Modell 3 und 4 bin ich dann während den Dienstzeiten wach, aber kann auch wenn mich der Plot in der Freizeit dann vom Schlafen abhält, noch eher auf ein paar Stunden Schlaf am Stück kommen, als wenn das bei den anderen Modellen passiert. Also wenn bei 12/12 beispielsweise noch 4 Stunden für einen Cylonenangriff draufgehen, und dann nur noch 8 übrig sind, ich duschen Essen etc pp abziehe, sind dann vielleicht noch 5 übrig und um die wäre ich dann sehr dankbar. Wenn mir bei 1 oder 2 "4 Stunden Plot 'passieren' " schlafe ich vermutlich gar nicht und schwächle dann nach zwei Tagen.

Also wie gesagt, meine 'Vorliebe' basiert hier wohl voll und ganz auf der Vernunft und dem Wissen, das ich da körperlich etwas sehr weichlich bin *hust* Ich kann mich auch mit 1 und 2 anfreunden, wäre sicher spannend.
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Caitlin

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Mir persönlich ist das Dienstplan-Modell völlig egal, da ich keinen Plan brauche. Im Grunde bin ich mehr oder weniger im Dienst, wenn ich aufs Con komme, und nicht mehr im Dienst, wenn ich nach Hause gehe.

Ich spiele mit dem, was mich gerade anspringt - sei es Alarm oder jemand mit einer rechtlichen Frage. Natürlich könnte ich nach Dienstende denjenigen auch auf morgen/später verweisen, aber erfahrungsgemäß klappt das meist eher nicht, weil dann gerade etwas anderes ansteht und demjenigen und mir entgeht ggf. ein interessantes Gespräch, weil ich auf meine Dienstzeiten beharrt habe. Die Verhandlung gegen Eldar beispielsweise fand einmal in meiner Freiwache und einmal in meiner Freizeit statt - aber wäre sie in meiner Dienstzeit gewesen, hätten drei Viertel der anderen Leute nicht als Zuschauer teilnehmen können, weil sie mit anderen Dingen beschäftigt gewesen wären.

Mir würde es reichen, wenn ich eine Uhrzeit bekomme, ab der ich morgens wach und ansprechbar sein muss, und eine, ab der ich abends Freizeit spielen kann.

Schlaf... ja, irgendwann hätte ich gern welchen. Aber ich komme mit sehr wenig aus und hätte auch mit Nachtschichten kein Problem, wenn ich dafür irgendwann anderes schlafen kann. Vier-fünf Stunden ungestörten! Schlaf pro Tag brauche ich allerdings mindestens, sonst funktioniere ich zwar, bin aber ungenießbar... was weder mir, noch meiner Umgebung Spaß macht^^
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Nalim

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Und Plot ist nicht nur 'wir rennen in voller Montur von a nach b und Ballern durch die Gegend '.
Wie oft soll ich eigentlich noch schreiben dass *das* nicht das ist, was für mich Militärspiel ausmacht? Scheint aber in manche Hirne nicht mehr reinzugehen...

Richtig, wir hatten bisher auf jeder Con in "Dienstzeiten" sehr ruhige Phasen und Alarm in Freizeit oder Freiwache. Nach Annes Auflistung heißt aber "Freizeit" dass ich es (außer bei Alarm oder den Folgen davon) sehr schwer habe zu begründen, warum mein Charakter vielleicht doch gerade noch etwas im Mardet tut.
Und da greife ich gerne das Beispiel vom TC6 auf, wo ich OT keine Lust hatte in der Messe/Bar zu sein. Aber zum ins Bett gehen war mir noch zu früh. Draußen auf der Treppe war es mir zu kalt. Im Bunker hab ich nicht auf Anhieb Leute gesehen mit denen ich hätte quatschen können und wollen. Also bin ich, um mich OT zu beschäftigen in die WaKa zum Reparieren gegangen, den IT hatte mein Charakter da gerade 2 defekte Waffen rumliegen (die es auch OT waren). War für Anja und Nalim perfekt. Nur nicht für die Vorgesetzten die mich dort wegbefahlen.  ;)

Genau was du schreibst, Christian, darauf ziele ich ja gerade ab mit meiner Aussage dass ein System das "Freiwache" beinhaltet, für jeden Spielertyp die bestmögliche Flexibilität bietet seinen eigenen Spielstil zu verwirklichen.
Plot, bezogen auf auf die ganze Flotte einwirkende Ereignisse, kann nur dann stattfinden wenn das CIC besetzt ist (außer die Leute werden halt per Alarm dorthin gerufen). D.h. dass es, mit Rücksicht auf das OT-Schlafbedürfnis, zumindest in der zweiten Nachthälfte praktisch keine Ereignisse gibt, durch die stundenlanges Spiel auf dem gesamten Schiff erzeugt wird und damit alle Spieler wach sein und teilnehmen müssten, damit dieses Spiel Sinn macht.
Ziviler Plot (wie Tribunal oder Ratssitzungen) oder Spiel zwischen den Charakteren kann dagegen jederzeit stattfinden. Allerdings können dadurch Militärspieler dienstlich gebunden werden, z.B. für Personenkontrolle oder als Wache.

Der Dienstplan ist ein Hilfsintrument das hilft IT dichter zu werden und hat mitnichten was mit dem Plotablauf zu tun.
Inwiefern IT dichter? Wenn irgendwo etwas dichter wird, wird es woanders dünner:
1) Ich will ja gerade nicht, dass die Zeit meiner "Dienst"-Schicht sich noch mehr mit dem füllt was man von außen als das sieht, was Marines tun (oder was halt Sven so meint "rumrennen und ballern"). Sondern dass ich eben in diesem Zeitraum auch Zeit finde für dienstliche Gespräche im Mardet (wo eben auch meine Ansprechpartner weitere Termine mit Lagebesprechungen haben können und daher keine Zeit), Chap, Sickbay und eben was ich so im Umfeld meines Dienstpostens schnell erreichen kann um dort Gespräche mit zivilen Personen zu führen. In der Schicht "Freizeit" darf ich bis auf letzteres das nicht tun (ok, vielleicht krieg ich die Chap noch rum wenn ich arg bettele).

2) Daher bin ich auch nicht für die lange 12h Dienst-Schicht. Denn wie beschrieben habe ich hier den Dienstposten zu halten.
Und natürlich können wir intern ein Rotationssystem verwenden wo die Hälfte anwesend ist und die andere Hälfte in der Messe relaxen darf. Womit dann die IT-Begründung machbar ist. Was aber z.B. nur dann machbar ist, wenn genügend Personen vorhanden sind. Sobald jemand in der Brig sitzt, ist zwingend 1 Wache dort nötig. Nicht nur aus IT-Sicht, sondern mit der OT-Brille. Denn alleine dort rumzuhocken und zu frieren wird für die allerwenigsten Spieler befriedigendes Spiel sein. Also muss dem Festgenommenen Spiel geboten werden. Und wenn andere Personen dort den Ansprechpartner spielen, ist nicht immer die Variante "Gamma hat Wache" eine schöne Lösung. Und damit schränkt Ebene 3 (Spiel für den Festgenommenen bieten. Und dass das nicht die ganze Zeit mein Kamerad machen muss) das, was ich IT (wichtige Gespräche woabders führen) und OT (möchte jetzt eigentlich nicht dort ne Stunde hocken und schwatzen -> wobei das *sehr* vom Insassen abhängt) möchte ein.

@Chap
Modell 1 gabs beim TC10. Und Modell 2 beinhaltet 8h Freizeit am Stück (eben 2 zusammengelegte 4h Schichten) und ich denke dass diese Zeit so gelegt wird dass es eben halbwegs die natürliche Schlafenszeit ist. Damit ist bzgl. "Schlafzeit" dieses Modell mit dem 4 (mit 8/8/8) identisch.

Mir persönlich ist das Dienstplan-Modell völlig egal, da ich keinen Plan brauche. Im Grunde bin ich mehr oder weniger im Dienst, wenn ich aufs Con komme, und nicht mehr im Dienst, wenn ich nach Hause gehe.
Heyyyy.... das gefällt mir!  ;D
Nur lustigerweise scheine ich mit der Einstellung OT wie IT anzuecken...

Jaaa... vielleicht kann ich meine Dienstplan-Favorisierung auch vereinfachen... "Sollte es ein System mit mehr als 8h Freizeit am Stück werden, möchte ich kein Verbot dass mir Aufenthalt auf dem Dienstposten verbietet."
Denn selbst wenn keine Alarme oder so vorliegen, schränkt mir das meine *durch mich* IT begründbare Spielmöglichkeiten zu stark ein. Wenn Anja in der Freizeit gerade keine interessante Spielmöglichkeit findet (nicht schon wieder labern... ;) ) und Bock auf Basteln hat und Nalim dringend IT was zu reparieren hat (so sie das dann wieder tun darf), so möchte ich diese Möglichkeit haben. Da außerdem absehbar ist, dass ich in der Dienstschicht nur mit Mühe dazu kommen werde (hab das alle Cons bisher gesehen).
« Letzte Änderung: 20. November 2016, 02:04:23 von Nalim »
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Leto

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Kleiner Einwurf von SIM-Seite ohne groß Bezug auf das bisher Geschriebene zu nehmen.
Uns ist vor allem Folgendes am Dienstplan wichtig:

A) Euch zu ermöglichen, einen (über)korrekten oder 'schlampigen' Soldaten zu spielen, weil es klare Anfangs- und Endzeiten gibt, die dadurch überschritten werden können und um die Immersion des Dienstalltags zu erhöhen.
B) Der Plot wird sich niemals nach dem Dienstplan richten, es sei denn er entstammt dem regulären Dienstalltag. Notalarme, etc. wird es trotzdem weiterhin geben und es kann jederzeit zur Bereitschaft gerufen werden, auch wenn ihr offiziell dienstfrei hättet.

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Dusty

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Mir hat das 6/6/6 Model vom TC10 eigentlich ziemlich zugesagt.
Ich finde generell die Freiwache sehr stimmig und sehe sie als Bereicherung für das Militärspiel. Und auch mir ist Schlaf am Wochenende sehr wichtig, da ich nunmal unter der Woche nicht so viel davon bekomme.
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Viktoria Rogers

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1) Ich will ja gerade nicht, dass die Zeit meiner "Dienst"-Schicht sich noch mehr mit dem füllt was man von außen als das sieht, was Marines tun (oder was halt Sven so meint "rumrennen und ballern"). Sondern dass ich eben in diesem Zeitraum auch Zeit finde für dienstliche Gespräche im Mardet (wo eben auch meine Ansprechpartner weitere Termine mit Lagebesprechungen haben können und daher keine Zeit), Chap, Sickbay und eben was ich so im Umfeld meines Dienstpostens schnell erreichen kann um dort Gespräche mit zivilen Personen zu führen. In der Schicht "Freizeit" darf ich bis auf letzteres das nicht tun (ok, vielleicht krieg ich die Chap noch rum wenn ich arg bettele).
Der Chap will auch ot mal Barspiel haben also bitte einfach von Anfang an auch ot versuchen nicht meine Freizeit zu beschneiden für Dinge, die planbar sind. Sprich: Eine Dienstfähigkeitssache ist planbar, weil klar ist, dass das Gespräch stattfinden soll. Dafür will ich mir nicht meine Freizeit beschneiden. Wenn akut etwas passiert und man reden will ist das etwas anderes, das ist schönes Spiel das mach ich gerne auch dann. Aber Dinge die von vorne herein klar sind bitte in die Dienstzeit. 
Ich spiele einen hilfsbereiten Charakter der sich um seine Schafe sorgt, aber ich finde es ziemlich blöd, wenn das ausgenutzt wird. Der Termin bei mir soll nicht der sein, der verschoben wird, weil man mich ja "bequatschen" kann. Finde ich nicht gut.


Zitat
@Chap
Modell 1 gabs beim TC10. Und Modell 2 beinhaltet 8h Freizeit am Stück (eben 2 zusammengelegte 4h Schichten) und ich denke dass diese Zeit so gelegt wird dass es eben halbwegs die natürliche Schlafenszeit ist. Damit ist bzgl. "Schlafzeit" dieses Modell mit dem 4 (mit 8/8/8) identisch.
Beim TC 10 habe ich Freitag nach dem Frühstück mein komplettes Essen wieder von mir gegeben und mich dann für mehrere Stunden aus dem Spiel genommen um zu schlafen. So viel also zu dem 6/6/6 Modell. Und das mit den 4 Stunden: Es ist mir egal WANN mein Schlaf stattfindet. Helligkeit oder Rythmus stören mich Null. Ich mag allerdings auch gerne meine Arbeitsperioden am Stück haben, da kriege ich mehr geschafft.
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Caitlin

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Anja... Ich kann aber die Rechtslage bei einer Tasse Kaffee in der Messe erörtern, während man dort keine Waffen reparieren kann. Wir haben auch sehr unterschiedliche Arten von Dienst, darum ist das nur bedingt vergleichbar.

Sonst, was der Chap sagt - planbares bevorzugt in der Dienstzeit, nicht planbares oder Dinge die schnell gehen, ggf. auch außerhalb. Stundenlange, komplizierte disziplinarrechtliche Diskussionen brauche ich auch nicht abends um neun in der Bar/Messe.
« Letzte Änderung: 19. November 2016, 17:06:32 von Caitlin »
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Nalim

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Der Chap will auch ot mal Barspiel haben also bitte einfach von Anfang an auch ot versuchen nicht meine Freizeit zu beschneiden für Dinge, die planbar sind.
Ich spiele einen hilfsbereiten Charakter der sich um seine Schafe sorgt, aber ich finde es ziemlich blöd, wenn das ausgenutzt wird. Der Termin bei mir soll nicht der sein, der verschoben wird, weil man mich ja "bequatschen" kann. Finde ich nicht gut.
Ja, genau. Daher wird Nalim nie in der Freizeit zu dir für Gespräche dienstlicher oder seelsorgerischer Art kommen (letzteres möglicherweise in sehr akuten Notlagen, die hoffentlich nie auftauchen werden. Aber dann wird die Anfrage wohl über jemand anderes laufen da ich dann nicht mehr in der Lage dazu bin). In der Dienstzeit würde ich kommen und fragen ob es "jetzt" geht. In der Freiwache würde ich fragen ob es gerade günstig ist oder wann das möglich wäre.

Und das mit dem "Bequatschen" meine ich nicht für so planbares Zeugs. Sondern wenn ein Charakter vielleicht gerade eben etwas Schlimmes erlebt hat und dann Beistand braucht. Wie mit dem toten Piloten in der Messe. Da würde ich dann als geschockter Wingman vielleicht auf dich zukommen und fragen ob das auch trotz deiner Freizeit möglich ist.

Zitat
Beim TC 10 habe ich Freitag nach dem Frühstück mein komplettes Essen wieder von mir gegeben und mich dann für mehrere Stunden aus dem Spiel genommen um zu schlafen. So viel also zu dem 6/6/6 Modell.
Du hattest geschrieben dass du Modell 1 gerne mal erleben möchtest. Daher hab ich geschrieben dass wir das bereits hatten.
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Viktoria Rogers

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Im Sinne von: Richtig durchgezogen mit verschobenen Schlafzeiten etc.
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Crandel

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Zum Thema Dienstplan:

Ich bin ein großer Freund der 8/8/8 Version.

Gründe:
8 Stunden Dienstzeit sind gut füllbar. Vorträge und Unterrichtseinheiten lassen sich gut unterbringen ohne dabei die gesamte Dienstzeit zu blocken. Auf der anderen Seite lässt sich das auch noch gut überleben. Aus der Sicht eines Piloten: 8 Stunden CAP könnten wir gerade so noch stellen. 12 Stunden ist einfach zu viel.

8 Stunden Bereitschaft lassen sich gut absitzen und noch als „echter Dienst“ also in Uniform oder mit Dienstsport absitzen. Dabei kann auch mal die Langeweile aufkommen die ja tatsächlich auch vllt. schönes Ambientespiel und auch Charakterspiel im Dienst ermöglicht.

8 Stunden Freizeit/Schlafzeit sind genug Zeit für Kneipe in halb zivil. also vllt. mal etwas mehr vom Hintergrund der Charaktere nach außen zu tragen. Man hat genug Zeit zum feiern und zum schlafen und kann den Char mal Char sein lassen und nicht immer nur den Soldaten im Vordergrund stehen lassen.

Des weiteren kann man durch die Auflösung auf 24 Stunden das 8/8/8 Modell sauber durchziehen ohne für Verwirrung zu sorgen oder am Ende der Con jemanden voll aus dem Rhythmus geworfen zu haben.
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Raynor

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Also ich wäre tatsächlich auch für 8/8/8. Da das tatsächlich sehr Sinnvoll zu füllen ist. OT kenne ich so etwas ähnliches von früher, als ich nebenberuflich bei der Feuerwehr gearbeitet habe. Das waren zwar 24h-Dienste, aber im Prinzip war es so, dass man morgens gearbeitet hat (Fahrzeug- und Gerätepflege usw. oder auch mal ne kleine Übung), so ab 1500 hat man sich dann die Zeit vertrieben und abends ist man dann ins Bett gegangen um zu schlafen. Und die Arbeit da finde ich ziemlich gut vergleichbar mit der Arbeit auf der Iason, da es dort auch jederzeit zu einer Alarmierung kommen konnte.

Das 12h-Modell hat auch seine Vor- und Nachteile. Auch hier kann ich wieder nur von OT sprechen. In meiner Ausbildung hatten wir auf unserer Wache in der Woche 6-9h-Dienste und am Wochenende 12h. Vorteil war da zwar mehr Freizeit (Da man nachdem man Feierabend machen konnte tatsächlich seine Freizeit hatte), da man seine Wochenarbeitsstunden recht gut füllen konnte, nachteil war jedoch, wenn man dann bei den 12h-Diensten kurz vor Feierabend noch nen fiesen Einsatz bekommen hat und dann ggf. noch 2-4 Stunden schreiben musste, ist man im Anschluss natürlich extrem Gaga gewesen. Das Problem sehe ich hier auch ein bisschen. Wenn ich das richtig mitbekommen habe müssen einige Offiziere und Piloten nach ihrem Dienst auch noch schriftliche Arbeiten tätigen und wenn ich eines weiß, dann dass man übermüdet kaum vernünftige Sätze schreibt ;).

Aber Grundsätzlich ist es meinem Charakter egal, welcher Dienstplan gerade vorhanden ist. Er muss nur wissen, wann er anwesend sein muss und dann ist er da.

OT würde ich, um den Schlafrhythmus, bzw. den Körper nicht komplett aus der Bahn zu werfen einen Dienstplan vorziehen, der sich nicht verschiebt. Die meisten werden nach den Cons ja auch irgendwann wieder arbeiten müssen.
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